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Informationen zum Thema Coverdesign

(Aus Wikipedia, die freie Enzyklopädie)

 

Schallplattencover

Bildnerische Gestaltung

Die bildnerische Gestaltung der Plattencover kann auf die äußere Form eines Covers Einfluss nehmen, und der künstlerische Anspruch kann sich mit originellen Ideen zur Vermarktung vermengen. So waren etwa – um aus der Menge des Angebotes schon rein haptisch herauszustechen – Covers aus geriffeltem Karton (z. B. „Aqualung“ von Jethro Tull (1971)) zu finden. Eine andere Gestaltungsform stellte beispielsweise das Cover des Doppelalbums „Babylon by Bus“ von Bob Marley & The Wailers (1978) dar, welches passend zur Abbildung zwei große Löcher in Form einer doppelten Windschutzscheibe eines Busses aufwies. Auch konnten zusätzliche Elemente auf dem Cover angebracht werden. Beispiele dafür sind etwa die Plattenhülle der Rolling Stones-LP „Sticky Fingers“ (1971), auf der eine Hose abgebildet und mit einem tatsächlichen Reißverschluss versehen war, oder das Cover von „Led Zeppelin III“ (1970), das eine Volvelle enthielt. Jethro Tulls Album „Thick as a Brick“ (1972) wurde mit einem Cover ausgeliefert, das die Form einer zehnseitigen Zeitung hatte. Solch aufwändig gestaltete Cover wurden bei späteren Auflagen der Alben meist durch einfache Hüllen ersetzt und gelten heute als Sammelobjekte.

Eine außergewöhnliche künstlerische Gestaltung hat in der Regel einen großen Wiedererkennungswert und sorgt für hohen, teils lang anhaltenden Bekanntheitsgrad des Albums, so etwa im Falle der LPs „Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band“ von den Beatles (1967), „The Dark Side of the Moon“ von Pink Floyd (1973) oder des von Andy Warhol gestalteten Covers der Debüt-LP von Velvet Underground (1967). Neben künstlerischer Ambition und optischer Reichhaltigkeit konnte anfänglich auch bewusst eingesetzte Schlichtheit auffallen: So waren beispielsweise sowohl „The Beatles“ (auch: „Weißes Album“ genannt) (1968) als auch „Welcome“ von Santana (1973) ursprünglich nur in Weiß gehalten, und die Titelaufschriften waren jeweils lediglich als erhöhte Prägung ohne farbliche Unterscheidung zu erkennen. Spätere Auflagen setzten die Plattentitel in Farbe.

Covergestaltung als Corporate Identity

Einige Plattenfirmen nutzten und nutzen die Gestaltung ihrer Cover als Bestandteil der Corporate Identity. Das Jazz-Label Blue Note Records etwa ließ die Cover der meisten Platten von dem Grafiker Reid Miles in der gleichen prägnanten Formensprache gestalten. Diese gelten heute als Klassiker des Grafik-Designs. Andere Labels wie zum Beispiel (Verve) zeigen passende zeitgenössische Malerei (etwa auf Alben von Getz/Gilberto). Im Bereich des (Progressive) Rock nutzten beispielsweise Vertigo Records das Coverdesign, um vielen Veröffentlichungen eine typische Gestaltung zu geben. Häufig wurde hierfür der Künstler Roger Dean beauftragt.

In der Electronica-Szene gelten die Designs der britischen Agentur The Designers Republic für das Label Warp Records oder die Cover der deutschen IDM-Gruppe Funkstörung als wegweisend. Neue Veröffentlichungen werden in der Techno-Szene hin und wieder ohne ein grafisch gestaltetes Cover vorab als Promos getestet. Solche Platten werden als Whitelabel bezeichnet.

Es gibt Covergestaltungen, die ganze Musikrichtungen bestimmen können. So sind zum Beispiel Schrift-Collagen kennzeichnend für einen Großteil von Punk-Covern, nennenswert etwa das Cover-Design der Sex Pistols-Platten von Jamie Reid.

Das Corporate Identity-Konzept wird aber auch insofern in Anspruch genommen, als die Namen von Künstlern in unverwechselbarer Form gestaltet werden und quasi als Logo fungieren. Beispiele hierfür sind die Bands AC/DC, Chicago und Iron Maiden.
 

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